Wie gut habe ich wirklich geschlafen?
Bin ich ausreichend erholt?
Und wie gestresst ist mein Körper eigentlich?
Immer mehr Menschen verlassen sich auf die Daten ihrer Smartwatch, ihres WHOOP-Bandes oder ihres Oura Rings. Aber wie zuverlässig sind diese Werte eigentlich? Und was können uns Wearables tatsächlich über unseren Schlaf, unsere Regeneration und unseren Stress verraten?
Ich werde immer wieder gefragt, ob ich mein WHOOP-Band empfehlen kann. Schließlich trage ich es mittlerweile seit fast drei Jahren – zusätzlich zu meiner Garmin-Sportuhr.
Deshalb habe ich mir gedacht: Es wird Zeit für eine eigene Podcastfolge! 🎙️
In dieser Episode von Be active – Frauengesundheit 2.0 möchte ich meine ganz persönlichen Erfahrungen mit Dir teilen, aber natürlich auch einen Blick auf die Wissenschaft werfen.
Denn so spannend ich diese kleinen technischen Helfer finde, eines sollten wir nicht vergessen: Nicht alles, was uns ein Wearable anzeigt, ist auch tatsächlich gemessen. Vieles wird mithilfe von Algorithmen geschätzt.
💗 Darüber spreche ich in dieser Episode:
WHOOP oder Oura Ring? Wo liegen die Unterschiede und warum habe ich mich damals für das WHOOP-Band entschieden?
Schlaftracking: Wie zuverlässig erkennen Wearables unsere Schlafdauer, Tiefschlafphasen und REM-Schlaf?
Stress und Cortisol: Können Wearables tatsächlich erkennen, wie gestresst wir sind? Und was hat das mit unserem Cortisolspiegel zu tun?
Herzfrequenz und HRV: Was sagen uns diese Werte über unsere Belastung und Regeneration?
Sport und Trainingsbelastung: Warum mein WHOOP-Band manche Trainingseinheiten sofort erkennt und andere überhaupt nicht.
Wearables in den Wechseljahren: Was sollten wir gerade in dieser Lebensphase bei der Interpretation unserer Schlaf- und Erholungsdaten beachten?
Meine persönlichen Erfahrungen: Was ich nach fast drei Jahren Nutzung wirklich hilfreich finde und wo ich mittlerweile auch kritisch bin.
💤 Sleep is Queen!
Wer mich schon länger kennt, weiß, wie wichtig mir das Thema Schlaf ist.
Gerade in den Wechseljahren können Schlafprobleme, nächtliches Aufwachen und Hitzewallungen zu einer echten Belastung werden.
Wearables können uns helfen, bestimmte Muster zu erkennen. Aber sie können keine Untersuchung im Schlaflabor ersetzen.
Nur weil Dir Dein Wearable einen schlechten Schlafscore anzeigt, bedeutet das noch lange nicht, dass Du tatsächlich schlecht geschlafen hast.
Umgekehrt kann ein guter Score auch einmal so gar nicht zu Deinem eigenen Empfinden passen.
Deshalb ist mir eine Botschaft in dieser Folge besonders wichtig: Bitte verlerne vor lauter Daten nicht, auf Deinen eigenen Körper zu hören! 🩷
💪 Mein persönliches Fazit
Ich finde Wearables spannend und nutze meines nach wie vor gerne. Besonders interessant finde ich die längerfristigen Entwicklungen meiner Schlafdauer, meiner Herzfrequenz und meiner Regeneration.
Aber ich weiß auch, dass diese Daten Grenzen haben.
Ein grüner Recovery-Score ist kein Freibrief, immer noch intensiver zu trainieren. Und ein schlechter Score bedeutet nicht automatisch, dass Du Dein geplantes Training absagen musst.
Die Daten können uns unterstützen. Sie sollten aber nicht darüber entscheiden, wie wir uns zu fühlen haben.
🔗 Weiterführende Links & Informationen
In der Zeitschrift Running & Fitness habe ich mich ebenfalls mit dem Thema Wearables, Schlaf und Wechseljahre beschäftigt.
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