Vor vielen, vielen Jahren habe ich sie in Malibu das erste mal gesehen: die Stand-Up-Paddler.

Seit einigen Jahren bin ich selbst stolze Besitzerin eines Stand-up Paddle Boards und schwinge mich im Sommer so oft es geht auf mein SUP (oder borge mir eines im Urlaub aus).


Stand-Up-Paddeln macht viel Spaß, ist Entschleunigung pur und kann durchaus auch sehr sportlich ausgeführt werden. Im Sommer ist es damit ein ideales Alternativtraining, wenn es zum Laufen oder Radeln an manchen Tagen einfach zu heiß ist.


Im Folgenden habe ich dir meine 10 Tipps rund um das Stand Up Paddling zusammengestellt.


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1. Welches Stand-up-Paddle Board

ich würde dir ein aufblasbares Board empfehlen (die Handpumpe gibt es dazu, alternativ kann man sich elektronische Pumpen kaufen). So kannst du dein Board im Auto gemütlich an die unterschiedlichsten Orte transportieren und neue Gegenden erkunden.


Das SUP wird zusammengefaltet in einem Rucksack transportiert - das Aufpumpen (mit der Handpumpe hast du auch gleich ein kleines Aufwärmtraining 😉) dauert in der Regel maximal 10 Minuten.

2. Welches Equipment

Auf fast jedem SUP gibt es am Bug (also am vorderen Ende) ein Gepäcknetz. Dort solltest du eine Wasserflasche verstauen, um nicht auszutrocknen. Außerdem empfehle ich dir eine wasserfeste Tasche (zu kaufen im Tauch- und Sportfachhandel), in welche du deine Wertgegenstände, ein Handtuch und eventuell ein Shirt verstauen kannst. Ich verwende zusätzlich eine wasserfeste Bauchtasche, um mein Handy jederzeit griffbereit zu haben (ich liebe es ja unterwegs zu fotografieren).

SUP Equipment

3. Sonnenschutz

Achte darauf, dass du dich schon vor der Ausfahrt gut eincremst und eventuell eine Kopfbedeckung mitnimmst. Du bist schließlich einige Zeit lang am Wasser sehr direkt der Sonne ausgesetzt. Sehr zu empfehlen: UV-Shirts, die deinen Oberkörper gut vor der Sonneneinstrahlung schützen.

4. Einstellung des Paddles

Sehr oft wird das Paddel viel zu kurz oder zu lang eingestellt. Als Richtwert gilt: wenn du aufrecht stehst, dann sollte das Paddel ca. 20 cm über Kopfhöhe eingestellt sein.

SUP Paddle einstellen

5. Der erste Ausflug

Gerade wenn du das erste Mal mit dem Board unterwegs bist - schau, dass dieser Ausflug in einem ruhigen Gewässer und an einem Tag mit wenig Wind / Wellen stattfindet.

6. Anleitung durch erfahrene Paddler

Sehr hilfreich ist es, dir die wichtigsten „Kniffe“ von einem bereits erfahrenen Paddler zeigen zu lassen. Wie wende ich? Wie kann ich jederzeit das Board anhalten? Übe auch das Auf- und Absteigen von deinem SUP (zu Beginn im seichten Wasser) - denn auch der erfahrenste Paddler kann ins Wasser fallen und da sollte der Aufstieg doch gelingen. Ganz wichtig: am besten über die Mitte wieder aufs Board hochziehen.

7. Der Stand auf dem Brett

Zu Beginn lohnt es sich, das Stand-Up-Paddeln im Kniestand zu testen. Du kannst so schon einmal gut das Wenden üben, ohne gleich Gefahr zu laufen, ins Wasser zu fallen. Auch bei höheren Wellen empfiehlt es sich, in den Kniestand zu gehen bzw. sich „klein zu machen“. 


Wenn du aufstehst: schau nicht auf deine Füße! Fixiere einen Punkt am Horizont und stehe dann langsam auf! Du stellst dich breitbeinig (je breiter, desto stabiler) auf Höhe des sogenannten Sweet Spots (dort wo der Tragegriff ist) auf.


Achte darauf, dass du immer den ganzen Fuß belastest. Die Arme sollten beim Paddeln möglichst gestreckt sein, das Paddel wird vor dem Körper eingestochen und dann zügig nach hinten geführt. Man hält das Paddel mit einer Hand am Griff, mit der anderen am Schaft.

SUP Kniestand

8. Die Leash

Die Leine ist gerade auf dem Meer oder unruhigen Gewässern wichtig, um dein Board bei einem Abstieg nicht zu „verlieren“. Du kannst dich im Notfall immer am Board festhalten.

9. Ganzkörpertraining

Stand-Up-Paddeln ist mehr als nur irgendwie auf dem Wasser "abzuhängen" und ein Paddel hinter sich her zu schleifen. Du kannst dabei deine Balance, deine Koordination, sowie deine Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur trainieren. Viele Fitnessuhren haben sogar einen Tracker für SUPs, so dass du siehst, wie viele Kilometer du zurückgelegt hast.

10. Yoga und Turnen auf dem SUP

Wenn du mir auf den Sozialen Medien folgst (mein Instagram-Kanal), dann siehst du, dass man auf dem SUP auch super turnen oder Yoga Asanas ausführen kann. Die Instabilität des SUPs macht die Übungen noch etwas anspruchsvoller - dran bleiben lohnt sich aber. 

Yoga auf dem SUP

In jedem Fall genieße den Sommer und hab Spaß in dieser wundervollen Jahreszeit !


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