Es hat mich erwischt.

Ein bisschen zu lange nach dem Sport im Freien gestanden.

Halsweh. Schnupfen.

An Outdoorsport ist gerade nicht zu denken.

Natürlich juckt es mich schon in den Beinen.

Die Läuferin mag raus in die Natur.

Das Hirn sagt aber: „das ist keine so gute Idee.“

Was tun?

 

Hirn einschalten

 Es nützt nichts.

Bei einer Erkältung im Freien zu trainieren ist Beides:

Dumm und auch gefährlich.

Dumm – weil der Körper uns jetzt eines sagen möchte:

„Ich brauche Ruhe und eine Pause“.

Gefährlich – weil sich ein verschleppter Infekt auch auf den Herzmuskel schlagen kann.

Eine Herzmuskelentzündung ist eine sehr ernstzunehmende Erkrankung mit massiven, zum Teil lebensbedrohlichen Folgeschäden.

Viele meiner Kunden, die gerade einen Trainingsplan fürs Laufen haben, sind aktuell erkältet.

Sie hören alle das Gleiche von mir:

Kein Laufen, solange Du nicht wirklich wieder fit bist.

 

Carpe diem

 

Gerade wenn wir durch die Erkältungen mehr liegen oder lümmeln als sonst, spüren wir recht schnell.

Irgendwie fühlt sich alles recht eingerostet an.

Der Rücken schmerzt, der Nacken fühlt sich verspannt an.

Mir hilft dann immer eines.

Sanftes Yoga.

Deine Atmung sollte möglichst ruhig sein.

Ich empfehle Dir, nicht zu oft die Körperstellung zu wechseln.

Dein Kreislaufsystem ist aktuell einfach nicht so belastbar.

 

Viele Asanas fühlen sich nicht sehr gut an, wenn man Schnupfen hat.

Vorbeugen oder Variationen des Abschauenden Hundes empfinde ich gerade als sehr unangenehm.

Ich wähle sehr gerne Asanas aus, bei denen ich am Rücken liege.

Gerne auch mit einem kleinen Handtuch unter dem Hinterkopf.  

Trage warme Socken.

Gestern habe ich im Rahmen meines ONLINE Happy Health Fitness Clubs eine Yogaeinheit für Schnupfnasen gehalten.

Hier zeige ich Dir ein paar Sequenzen zum Nachmachen.

Du brauchst: eine Matte und einen Yogagurt, einen Gürtel oder ein Theraband.

 

Alternativtraining Fahrradergometer

 

Wenn Du spürst, dass Dein Herz Kreislaufsystem wieder etwas auf Touren kommen möchte, dann empfehle ich Dir:

Fahrradfahren auf dem Hometrainer.

Starte mit wirklich lockerem Radeln und wenig Widerstand.

Am Anfang reichen 30 Minuten-

fühle in Dich hinein, wie Dir das Radeln tut.

 

Spazieren gehen 

 

Vermutlich kannst Du es irgendwann nicht mehr aushalten, immer nur in der warmen Stube zu sein.

Packe Dich warm ein.

Achte vor allem darauf, dass Deine Füße und der Kopf gut gewärmt werden.

Und dann spaziere langsam und gemütlich durch den Wald oder Park.

Nimm Dir einen Schal oder ein Tuch vor den Mund, sodass die kalte Luft nicht direkt in Deine Atemwege gelangt.

Denk daran, alles geht vorbei.

Und bald drehen wir wieder im Freien unsere Runden.

 

In diesem Sinne.. pass gut auf Dich auf