Hurra – der Sommer ist jetzt wirklich bei uns angekommen. Es riecht so richtig nach Sommer und nach geschnittenem Gras. Die Luft flirrt richtig – die Sonne steht hoch am Himmel. Ich liebe den Sommer. ABER:

Sommerzeit bedeutet für viele meiner Kunden auch: Heuschnupfenzeit, Asthma, Sonnenallergien, Kreislaufschwäche.

Heute bekommst Du meine erprobten 5 besten Tipps, um fit durch die Hundstage zu kommen.

Ins kühle Nass zu springen, ist natürlich immer eine Option.😉

  1. Raus aus den Federn – werde zur Lerche

Ja, ich weiß.

Wenn Du gerne lange am Abend aufbleibst und das frühe Aufstehen für Dich eine Überwindung ist, dann ist es nicht leicht, um 6 Uhr oder früher aus dem Bett zu krabbeln.

Bis vor einem Jahr ging es mir GENAU SO.

Ich bin eine bekennende Eule und wache nur in den USA aufgrund der Zeitverschiebung um 5 Uhr auf 😀

Durch meine Kunden, genannt „early birds“, habe ich aber gelernt, früher aufzustehen. Nach einigen Tagen ist es gar nicht mehr so schlimm. Stelle den Wecker jeden Tag eine halbe Stunde früher. Jetzt, wo es so früh hell wird, ist das Aufstehen wirklich nicht so schlimm. Es macht sogar richtig Spaß (ich kann es selbst oft nicht glauben).

Die Luft ist noch ganz klar, kühl und rein, und Du kannst Dein Ausdauertraining problemlos absolvieren, denn die Ozonwerte und Pollenbelastungen steigen meist erst im Laufe des Tages an.

  1. NICHT ERST TRINKEN, WENN DU SCHON DURSTIG BIST

Versuche jetzt wirklich schon über den Tag verteilt, genügend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen. Wenn Dir Wasser alleine zu fad ist – gib Wassermelone, Zitronenmelisse oder ein Stückchen Minze in den Wasserkrug. So bekommt Dein Getränk eine köstliche Note. Stelle Dir einen Alarm als Erinnerung – so vergisst Du nicht, regelmässig zu  trinken.

Wenn Du Sport machst, dann nimm Dir kleine Fläschchen mit und trinke auch dann, wenn Du noch gar keinen Durst hast (immer wieder kleine Schlucke).

Gerne füge ich beim Sport eine Messerspitze Salz zum Wasser hinzu – so füllst Du die verloren gegangenen Elektrolyte gleich wieder auf.

Ein sehr feines Getränk nach dem Sport: Kirschen- oder Apfelsaft mit viel Wasser verdünnen (am besten selbstgemachte Säfte ohne Zusatz verwenden).

  1. Waldboden oder Schwimmbecken als Intervalltraining

Ganz ehrlich. So sehr ich auch weiß, dass Intervalle Bestandteil jedes Trainingsplanes sind… an wirklich heißen Tagen, vor allem im Hochsommer, absolviere ich sie nicht mehr sehr regelmäßig. Wenn ich es nicht schaffe, sehr zeitig in der Früh oder sehr spät am Abend zu laufen, dann lasse ich sehr intensive Trainingseinheiten jetzt aus.

Ich möchte meinen Körper ja durch den Sport viel Gutes tun und ihm nicht schaden.

Wie kannst Du dennoch etwas fordernde Einheiten Deines Ausdauerprogramms absolvieren?

Ich schwimme gerne Intervalle. Eine Länge schneller schwimmen, eine Länge langsamer.

Zwischen Rücken, Brust und Kraulen wechseln ist auch eine Möglichkeit (leider kraule ich noch zu schlecht dafür 😂)

Sehr gerne laufe ich an warmen Tagen am frühen Morgen oder am Abend im Gelände.

Der Waldboden stellt für die Fußmuskulatur eine neue Herausforderung dar. Um nicht über Wurzeln zu stolpern, musst Du darauf achten, Deine Knie anzuheben. Du siehst also, das Gehirn  hat einiges zu tun.

Höhenmeter ins Training einzubauen ist gleichzeitig ein tolles Intervalltraining und weniger belastend als auf der Bahn oder der Straße in der Hitze zu laufen.

Wenn Du gerade am Meer Urlaub machst… laufe barfuß für ca.15 Minuten im Sand- Du wirst sehen, WIE anstrengend das ist.

  1. It´s Time to Stretch Baby

Ja, genau. Richtig gelesen.

Wir Ausdauersportler (und hier schließe ich mich sofort ein), vernachlässigen doch nur all zu gerne unser Dehnprogramm. Über meine verkürzte Beinmuskulatur könnte ich einen ganzen Artikel schreiben.

Als „Bürotäter“ kommen dann gleich noch eine verspannte Nacken- und Schultermuskulatur hinzu. Genau JETZT ist die Zeit, wo Du Dich intensiver mit Deinem Dehnprogramm beschäftigen kannst. Wenn es Abend kühler wird, dann ist es perfekt, Deinen Körper noch einmal zu dehnen. Die Faszienrolle ist schnell ausgepackt und Du kannst den ganzen Körper noch einmal so richtig schön „ausrollen“.

Weißt Du, dass ich auch sehr gerne am Strand ein paar Yoga Asanas mache?

Wenn Du ein paar gute Dehnübungen für uns Schreibtischtäter suchst – dann schau auf meine Seite www.beatrice-drach.com 

  1. SUCHE DIR EIN ALTERNATIVTRAINING

Wenn es Dir zu heiß ist für Laufen, Walken oder Fahrradfahren, dann schnappe Dir Deine Matte und gehe in den Park oder Deinen Garten.

Im Schatten eines Baumes kannst Du wunderbar ein kleines Zirkeltraining für Deine Rumpfstabilität – der CORE POWER  – absolvieren.

Schau dabei, dass Du ausreichend trinkst und Du dafür zwischen den Übungen kleine Pausen einlegst. Höre aber bitte auf Deinen Körper – er sagt Dir schon, was ihm gut tut und was nicht.

Anregungen  für ein sehr effektives Zirkeltraining findest Du bei meinem MINI SOMMER WORKOUT – diese Übungen sind wirklich überall durchführbar und bringen Dich fit durch die Hundstage.

 

Ich wünsche Dir einen wundervollen, fitten Sommer

 

 

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