Das Laub glänzt in wunderschönen Herbstfarben. 

In der Sonne ist es noch recht mild und der Himmel ist (an manchen Tagen) strahlend blau.

Kaum kommst Du allerdings  in den Schatten, wird es empfindlich kalt.

Du fröstelst.

Und das ist die andere Seite vom Herbst.

Egal wo Du hinschaust.

Es wird  gerade überall genießt, gehustet und geschneutzt.

Die Viren werden nahezu durch die öffentlichen Verkehrsmitteln geschleudert.

Natürlich bringen auch unsere lieben Kleinen aus Kindergarten und Schule allerlei feine Erkältungskrankheiten  mit nach Hause.

Ich ermuntere mein Umfeld ja immer, mittels Outdoortraining das Immunsystem nachhaltig zu stärken.

Als Outdoor „Freak“ 😀 weiß ich einfach, WIE gut das tut.  Im Freien zu trainieren, den Verlauf der Jahreszeiten zu erleben, ist einfach unbezahlbar.

Die große Sorge vieler:„Kann ich mich da nicht erst recht verkühlen und krank werden?“

Heute bekommst Du meine besten und (wie immer erprobten) Tipps, wie Du ohne Schnupfennase sportlich durch den Herbst kommst. 

Für das ganzjährige Training im Freien spricht viel.

Nicht nur der erwähnte Verlauf der Jahreszeiten, sondern viele meiner langjährigen Kunden können bestätigen: 

              „wer immer im Freien trainiert, wird viel weniger krank“.

Stimmt.

Solange Du Dich richtig kleidest und auf die Signale Deines Körpers hörst.

Der Zwiebellook hat wieder Saison

Ich führe hier in Wien ganzjährig Bootcamps, Zirkeltraining und TRX Einheiten im Freien durch.

Und ja, wir haben auch im Winter bei Schneefall trainiert (und es war herrlich).

Wie das funktioniert?

Zieh Dir mehrere Schichten (Stichwort Zwiebellook) übereinander an.

Für  die Anreise und zum Aufwärmen empfehle ich Dir ( vor allem in den frühen Morgenstunden) eine dickere Jacke, Handschuhe (vor allem wenn wir am Boden trainieren) und ein leichte Mütze oder Stirnband.

Denke daran, Dir wirklich nur atmungsaktive Kleidung anzuziehen (keine Baumwolle) – nimm Dir eine Matte mit, um den direkten Kontakt mit dem Boden zu vermeiden oder ziehe Handschuhe an.

Du wirst sehen, dass im Laufe des Trainings Schicht für Schicht abgelegt wird.

Ganz wichtig… Bleib immer in Bewegung, denn so vermeidest Du, dass Dein Körper auskühlt.

Beim Stretching oder bei Bodenübungen ziehst Du Dir wieder Deine dickere Jacke an und setzt Deine Mütze oder Stirnband wieder auf  und hast es so wieder kuschelig warm.

Du wirst sehen, das Training im Freien macht auch in der Herbstsaiosn richtig viel Spaß und stärkt ganz nebenbei  Dein Immunsystem.

Zieh Dir bitte nicht zu viel an 

Für alle Läufer (aber auch flotte Nordic Walker), die direkt von der Wohnungstür weglaufen/ walken gilt:

Du bist dann richtig angezogen, wenn Du beim Loslaufen das Gefühl hast, dass du leicht fröstelst.

Bitte lass die dicken Laufjacken und Winterlaufhosen noch im Schrank. 

Beim Laufen erwärmt sich Deine Körpertemperatur ohnedies  und Du fängst unnötig stark zu schwitzen an.

Wenn Du empfindlich an den Ohren bist, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Tuch oder Stirnband am Kopf, oder aber Du trägst eine leichte Mütze.

Auch Handschuhe können bei morgendlichen und abendlichen Läufen recht sinnvoll sein.

Die Muskulatur der Beine wird beim Laufen natürlich schnell warm, Du kannst daher auch im Herbst oft noch mit kurzer Hose (eventuell trägst Du dazu wie ich Kompressionsstrümpfe)  laufen.

Mehr als eine ¾ Hose benötigst Du um diese Jahreszeit hingegen eher selten.

Sinnvoll ist eine dünne Jacke gegen den Wind – ich trage sehr gerne ein Shirt mit langen Ärmeln und darüber ein Lauf T- Shirt.

Die Anreise zum Laufplatz

Wenn Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto zum Walken oder Laufen anreist dann empfehle ich Dir folgendes:

Kapuzenjacke oder Wechselshirt im Auto lassen oder einen kleinen Laufrucksack mitnehmen.

Ich habe in meinem kleinen Rucksack immer ein lange, dünne Überhose dabei und ein Langarmshirt sowie eine dünne Jacke zum Wechseln.

Und ja, das geht alles in einen kleinen Rucksack rein 😀 

Ab unter die Dusche

Leider haben wir in unseren Breiten nun nicht mehr die Temperaturen, die zu einem feinen Tratscherl

(Hochdeutsch: Pläuschchen) nach dem Lauf einladen.

Verabschiede Dich also möglichst rasch von Deinen Sportfreunden oder ziehe Dich gleich Vorort um. 

Gleich nach dem Sport heißt es nämlich: raus aus der nassen  Klamotte und wenn möglich gleich unter die Dusche.

Und wenn Du schon verkühlt bist?

Dann würde ich Dir folgendes raten:

Pack dich warm an und mache einen feinen Spaziergang im Freien. Schnupfnasen lieben die frische Luft und Du wirst Dich gleich viel besser fühlen.

Eventuell kannst Du auch eine ruhige und gemütliche Nordic Walking Runde ohne große Anstrengungen absolvieren. Genieße den wunderbar verfärbten Wald und das Rascheln der Blättern.

Trinke viel warmes Wasser mit frischem Ingwer.

Und bald kannst Du wieder so richtig loslegen!

 

PS: Du hast Fragen rund um Deine Fitness? Nichts leichter als das – ich kann Dir helfen.

In meiner Power Hour gebe ich Dir Tipps und Empfehlungen die GENAU auf DICH abgestimmt sind.

 

 

 

 

 

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